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Fake-Stellenanzeigen erkennen: Die Warnsignale für Job-Scams

Fake-Stellenanzeigen erkennen: Die Warnsignale für Job-Scams

Warum das kein Randthema ist

Jobportale wie Stellenbörsen und Vermittlungsseiten weisen selbst regelmäßig auf Job-Scamming hin – Betrugsmaschen, die sich als attraktive Stellenanzeige tarnen, um persönliche Daten, Geld oder beides zu erbeuten. Die Bundesagentur-Datenbank prüft neue Anzeigen nicht in Echtzeit auf jede einzelne Betrugsmasche, weshalb Wachsamkeit bei der Bewerbung selbst nötig bleibt.

Die wiederkehrenden Muster

Bestimmte Formulierungen tauchen auffällig oft in unseriösen Anzeigen auf: eine Forderung nach Vorkasse, „Bearbeitungsgebühr" oder Kaution vor Vertragsbeginn; die Bitte um eine Ausweiskopie schon im ersten Kontakt, lange bevor ein Vertrag im Raum steht; Kommunikation ausschließlich über WhatsApp oder Telegram statt über eine geschäftliche E-Mail-Adresse; und Versprechen von „schnellem Geld" oder ungewöhnlich hohem Gehalt für minimalen Aufwand.

Ein weiteres Warnsignal: Anzeigen ohne erkennbaren, prüfbaren Arbeitgeber – reine Chiffre-Anzeigen oder ein Firmenname, der sich online nicht verifizieren lässt, keine echte Adresse, kein Impressum, keine auffindbare Webseite.

Was im Zweifel zu tun ist

Bevor persönliche Daten rausgehen: Firmennamen unabhängig googeln, nach einem Impressum oder Handelsregistereintrag suchen, und bei Zahlungsaufforderungen jeglicher Art grundsätzlich misstrauisch werden – seriöse Arbeitgeber verlangen niemals Geld von Bewerbenden.

Reoply prüft jede Stellenanzeige automatisch auf genau diese Muster, bevor eine Bewerbung vorbereitet wird, und zeigt dir eine deutliche Warnung, falls etwas auffällt – die Entscheidung, trotzdem fortzufahren, bleibt aber immer bei dir.

Häufige Fragen

Darf ein Arbeitgeber vor Vertragsbeginn Geld von mir verlangen?

Nein, das ist ein starkes Warnsignal. Seriöse Arbeitgeber verlangen keine Vorkasse, Bearbeitungsgebühr oder Kaution von Bewerbenden.

Ist eine Chiffre-Anzeige automatisch unseriös?

Nicht automatisch, aber in Kombination mit anderen Warnsignalen (Vorkasse, WhatsApp-only-Kontakt, kein Impressum) deutlich riskanter.

Was, wenn ich schon Daten weitergegeben habe?

Kontakt sofort abbrechen, Verbraucherzentrale oder Polizei informieren, und betroffene Konten/Passwörter vorsorglich ändern.